Eine reife Urologin. Ein junger Patient. Eine Untersuchung, die längst keine mehr ist.
Was als routinemäßiger Arzttermin beginnt, entwickelt sich zu einem hemmungslosen
Spiel aus Macht, Lust und verbotener Leidenschaft. Sie trägt den weißen Kittel.
Sie bestimmt die Regeln. Und er gehorcht — willig, hilflos, vollständig in ihrer Hand.
── LESEPROBE ──
Die Praxis roch nach Desinfektionsmittel und einer Stille, die schwerer war als
gewöhnlich. Er saß auf der Liege, das Papier unter ihm knisterte bei jeder Bewegung,
und wartete.
Als die Tür aufging, hörte er zuerst die Absätze — ruhig, bestimmt, wie ein
Taktgeber, der keine Eile kannte.
Sie war älter als er erwartet hatte. Anfang fünfzig, vielleicht. Dunkelblondes Haar,
zurückgesteckt. Der weiße Kittel saß eng genug, um zu zeigen, dass darunter ein
Körper war — kein Beruf.
„Herr Brenner?“ Ihre Stimme war kühl und präzise. „Ich bin Dr. Hartmann.“
Er nickte, plötzlich unsicher, obwohl er sich das nicht hatte anmerken lassen wollen.
Sie schloss die Tür. Das Schloss klickte leise — und in diesem Moment wusste er,
dass dieser Termin anders werden würde als alle anderen.
„Wir beginnen mit einer Bestandsaufnahme.“ Sie öffnete die Akte, ohne ihn anzusehen.
„Legen Sie alles ab. Ich brauche Zugang.“
Ihre Stimme ließ keinen Widerspruch zu. Kein Bitte. Kein Lächeln.
Nur Befehl.
Er gehorchte. Und sie ließ ihn dabei nicht aus den Augen.
. . .
► Was die Urologin dann tut, lässt sich nicht in einer Leseprobe beschreiben.
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